Alle Neuigkeiten

· Betrieb & Sicherheit · aktualisiert am 13.10.2026

Die ersten Tage von Askurious (3/3): Ein zweites Paar Hände

Der fünfte Tag begann früh morgens mit Konfetti beim Start einer Befragung---nach oft monatelanger Literaturrecherche, Modellbildung und Operationalisierung der Konstrukte darf man ruhig zwei Sekunden feiern :)---und ging weiter mit den weniger festlichen Seiten einer Plattform: ein Impressum, Datenschutzseiten nach dem Grundsatz der Datensparsamkeit, eine Live-Vorschau und Kommentare aus Testdurchläufen.
So weit der Plan für den Tag.
Um 15:46 Uhr stand dann ein neuer Name im Protokoll.

Einstieg mit einer Sicherheitskorrektur

Ralf Philipsen ist mit einer Sicherheitskorrektur ins Projekt eingestiegen.
Sein erster Commit sorgte dafür, dass der Server nicht mehr startet, wenn er hinter HTTPS mit dem Entwicklungsschlüssel laufen soll: ein Fehler, den man leicht einmal macht und spät bemerkt.
Für ein Werkzeug, das die Forschungsdaten anderer aufbewahrt, ist das ein passender erster Beitrag: Bevor etwas dazukommt, muss sicher sein, dass sich das Fundament nicht mit einem Standardschlüssel öffnen lässt.

Darüber hinaus wurde fleißig erweitert:

  • Preisbereitschaftsmessung nach Van Westendorp, mit ihren Kurven auf der Ergebnisseite
  • eine Karte, auf der Teilnehmende Markierungen setzen
  • Postleitzahlen mit echten Postleitzahlgebieten
  • MaxDiff und adaptives auswahlbasiertes Conjoint (ACBC), mit Wahlmodellen auf der Ergebnisseite
  • ein Schutz dagegen, dass zwei Forschende gegenseitig ihre Änderungen überschreiben

Fünf Tage, zwei Menschen, ein Werkzeug

Der letzte Commit des fünften Tages kam um 23:58 Uhr.
Fünf Tage, rund 200 Commits, zwei Menschen und ein Sprachmodell.
Getragen hat Askurious nicht die Geschwindigkeit des Codings.
Getragen hat uns, dass jede wichtige Entscheidung von Menschen getroffen, transparent dokumentiert und bei späteren Entwicklungen berücksichtigt wurde.

Zurück zu Teil 1 und Teil 2.